Auszeichnung für ksg

ksg erhielt Auszeichnung für Synagoge

Am Freitag, dem 25. Oktober, feiert das Architekturbüro kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH die Auszeichnung der von ihnen gebauten Synagoge am Weinhof in Ulm im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land Ideen“ 2013/14. Zum Thema „Ideen finden Stadt“ liefert das Gebäude in der Kategorie Kultur eine Antwort auf die Frage, wie sich jüdisches Leben ins Zentrum der Städte rücken lässt.

In direkter Nähe des Ulmer Münsters hat seit 2012 die neue Synagoge ihre Pforten geöffnet: ein 17 Meter hoher Kubus, dessen glatte Kalksteinoberfläche ein Fenster aus Davidsternen ziert. Mitten im Herzen der Stadt setzt der Entwurf des Kölner Architektenteams ein Zeichen für die Integration der jüdischen Gemeinde in den Alltag der Ulmer Bürger. War die 1938 von den Nationalsozialisten zerstörte Synagoge am Rand des Platzes gelegen, rückt das neue jüdische Gotteshaus städtebaulich ins Zentrum.
Die Auszeichnung nimmt Büropartnerin Prof. Susanne Gross von Stefanie Heberling, Deutsche Bank, entgegen.
Das prämierte Projekt ist einer der 100 Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“, hervorgegangen aus der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“. Zum Thema „Ideen finden Stadt“ zeichnen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank gemeinsam 100 Ideen und Projekte aus, die Lösungen für die Herausforderungen der Städte und Regionen von morgen bereithalten.

Mehr Informationen zu allen Preisträgern finden Sie unter www.ausgezeichnete-orte.de.

Über ksg
kister scheithauer gross architekten und stadtplaner (ksg) stehen für den intensiven Dialog von Ort und Typologie. Aus diesem übergeordneten Kontext entwickelt das Büro aus abstrakten Visionen konkrete Bauskulpturen. An den Standorten Köln und Leipzig befassen sich rund 50 Mitarbeiter mit der Realisierung und Transformation von Hochbauten, dem Entwickeln städtebaulicher Konzepte und dem Erstellen von Gutachten, u.a. für die DGNB.
In 2012 feiert ksg sein 20-jähriges Bestehen. Beispielhafte Projekte der Bürogeschichte bilden die Doppelkirche in Freiburg, das „Siebengebirge“ in Köln, der Campus 2000 in Dessau, das Händelhaus-Karree in Halle/Saale und der Masterplan für das Gerling-Areal in Köln. Mit der offiziellen Übergabe der Synagoge in Ulm reiht sich ein weiterer Meilenstein in die Bürogeschichte ein.

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